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    Wohnungs-Falle Fußbodenheizung – Ein Kommentar

    Auf Focus Online wurde am 11.12.2014 der Artikel Wohn-Falle Fußbodenheizung: Diese fünf Tücken lauern unter warmen Fliesen veröffentlicht. Wie der reißerische Titel schon andeutet, nimmt es die Autorin des Artikels mit den Fakten nicht so genau und wiederholt die seit Jahren vorgebrachten Vorurteile über Fußbodenheizungen. Daher wird der Artikel an dieser Stelle kurz kommentiert. 

    Vorurteil 1: Trägheit

    „Wem kalt ist, der dreht die Heizung auf und das Problem ist behoben - normalerweise. Bei Fußbodenheizungen funktioniert diese Logik nicht. Schuld ist die sogenannte thermische Trägheit, die bei Flächenheizungen besonders groß ist.“ 

    Das ist so nicht ganz korrekt. Sicher, bei früheren Konstruktionen wurden die Heizrohre der Fußbodenheizung von einer zentimeterdicken Estrichschicht begraben. Diese Schicht musste erst einmal aufgeheizt werden, was zu einer hohen Auf- und Abheizzeit führte. Diese Technologie ist jedoch hoffnungslos veraltet.
    Moderne Fußbodenheizungen wie das QuickTherm-System setzen daher auf dünne wärmeleitende Lastverteilschichten und Trockenestriche, die von der Wärme der Fußbodenheizung schnell durchdrungen werden. Eine QuickTherm-Fußbodenheizung steht in Sachen Regelbarkeit einer herkömmlichen Konvektionsheizung in nichts nach, ist jedoch energiesparender und sorgt für eine gleichmäßigere Wärmeverteilung. 

    Vorurteil 2: Kalte Füße

    „Wird ein Raum auf die empfohlene Temperatur von gut 20 Grad erhitzt, liegt auch die Bodentemperatur nur unwesentlich höher. Durch den großen Unterschied zur Körpertemperatur von gut 36 Grad empfinden Menschen den Boden unter den Füßen trotzdem als kühl.“

    Diesem Vorurteil kann man eine gewisse Kreativität nicht absprechen, schließlich heißt es sonst, man bekäme von einer Fußbodenheizung zu heiße Füße. Wahr ist: Wenn ein Raum von einer QuickTherm-Fußbodenheizung auf 20 °C aufgeheizt wird, dann liegt die Bodentemperatur zwischen 24°C und 27°C. Entscheidend für das individuelle Wärmegefühl ist nicht die Körpertemperatur, sondern die Schalentemperatur, also die Oberflächentemperatur der Haut. Diese liegt zwischen 28°C und 32°C. Das Temperaturgefälle ist deutlich niedriger als von der Autorin behauptet, der Körper gibt nur wenig Wärme an den Boden ab und das sorgt für ein angenehmes Wärmegefühl.

    Vorurteil 3: Einschränkungen beim Boden

    „Doch nicht jeder Boden leitet die Wärme gleich gut. Während Keramikoberflächen wie etwa Fliesen die Hitze fast ungefiltert in den Raum lassen, ist die Leitfähigkeit von Holz und Teppichen nicht besonders gut.“

    Das stimmt. Ein Bodenbelag, der auf einer Fußbodenheizung verlegt wird, sollte einen Wärmedurchlasswiderstand von unter 0,15 m² K/W haben. Diese Angaben lassen sich im Fachhandel schnell herausfinden. Grundsätzlich gilt, dass nahezu jeder Bodenbelag für Fußbodenheizungen geeignet ist.

    Vorurteil 4: Schwierige Verlegung

    Die schwerwiegendsten Fehler geschehen bereits bei der Installation einer Fußbodenheizung […] Die verlegten Rohre sind zu lang oder zu dick, die Heizwirkung verpufft.“

    Bei jeder Baumaßnahme können Fehler bei der Installation zu Problemen führen, dies ist kein spezielles Merkmal von Fußbodenheizungen. Um möglichen Fehlern vorzubeugen, wurde die QuickTherm-Fußbodenheizung für eine einfache und schnelle Verlegung konzipiert. Die Systemplatten mit vorgegebenen Rohrkanälen sorgen für feste Verlegeabstände, so dass hier Fehler ausgeschlossen werden können. Durch die fest vorgegebenen Abstände lassen sich die Rohrlängen pro Quadratmeter leicht bestimmen, wodurch die maximalen Heizkreislängen leicht eingehalten werden können.

    Fazit: Der Artikel ist nicht sonderlich gut recherchiert, er wärmt alte Vorurteile auf und erfindet sogar ein neues hinzu. Die kritischen Kommentare zeigen aber, dass die Leser glücklicherweise besser informiert sind als so mancher Journalist. Wir bei QuickTec finden es schade, dass die technologischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte schlicht ignoriert werden.

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