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    Der richtige Bodenbelag für die Fußbodenheizung – Teil 1: Teppich

    Im Neubau und in der Sanierung planen Bauherren zumeist erst den gewünschten Bodenbelag und machen sich im Anschluss Gedanken um den Einbau einer Fußbodenheizung, denn schließlich ist letztere im Gegensatz zum Bodenbelag ein unsichtbares Bauteil. Doch ist wirklich jeder Bodenbelag mit einer Fußbodenheizung nutzbar? Erfahren Sie in unserer neuen Rategeber-Reihe mehr über die Vor- und Nachteile verschiedener Bodenbeläge in Kombination mit einer Fußbodenheizung.
    Im ersten Teil der Ratgeber-Reihe beschäftigen wir uns mit Teppichböden. Teppiche werden seit dem Altertum verwendet und gehören zu den meistverbreiteten Bodenbelägen. Die Vorteile von Teppich liegen auf der Hand: Durch sein Textilgewebe ist er warm und weich und eignet sich daher vor allem für Kinderzimmer. Auch im Schlafzimmer ist Teppich ein beliebter Bodenbelag, denn er reduziert den Trittschall. Ein weiterer Vorteil von Teppich ist seine Eigenschaft als Staubfänger: Staubpartikel werden in den Teppichfasern gebunden und daher weniger aufgewirbelt, das senkt die Staubkonzentration in der Raumluft. In Kombination mit einer Fußbodenheizung wird dieser Effekt noch verstärkt, denn die gleichmäßig aufsteigende Wärme senkt die Luftzirkulation und damit das Aufwirbeln des Hausstaubes. Das bedeutet jedoch, dass der Teppich regelmäßig gesaugt werden muss. Dennoch lässt sich festhalten, dass Teppich auf einer Fußbodenheizung eine hygienische Alternative für Hausstauballergiker darstellt. Doch ist Teppich auch für eine Fußbodenheizung geeignet?

    Teppich und Fußbodenheizung – Darauf sollten Sie achten

    Das wichtigste Kriterium ist der Wärmedurchlasswiderstand. Dieser ergibt sich aus dem Verhältnis von Dicke und Wärmeleitfähigkeit eines Bodenbelages: Je höher der Wärmedurchlasswiderstand, desto weniger kann die Fußbodenheizung leisten. Aus diesem Grund sollte der Wärmedurchlasswiderstand für den Bodenbelag auf einer Fußbodenheizung maximal 0,15 m² K/W betragen.

    Label_Teppich_fuer_Fussbodenheizung
    Teppichboden verfügt je nach Dicke über einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,07 bis 0,2 m²K/W, daher ist nicht jeder Teppich für eine Fußbodenheizung geeignet. Speziell bei dickeren Teppichböden empfehlen wir daher, den Fachhändler zu befragen. Einen guten Anhaltspunkt bietet das Label „Zusatzeignung Fußbodenheizung“.


    Andere Kriterien gibt es kaum zu beachten. Zwar gibt es das Kriterium der nötigen Alterungsbeständigkeit des Teppichbodens gegenüber Wärme, doch dies ist auf frühere Bauweisen von Fußbodenheizungen zurückzuführen: Eine QuickTherm-Fußbodenheizung hat eine Oberflächentemperatur von etwa 25°C, dieser Wert liegt also unter der Körpertemperatur eines Menschen. Eine Beeinträchtigung des Teppichs durch die Wärme der Fußbodenheizung kann daher nahezu ausgeschlossen werden.

    Teppich auf der QuickTherm-Fußbodenheizung

    In Kombination mit dem QuickTherm-System gibt es drei Möglichkeiten für die Nutzung eines Teppichbelages. Die Direktverlegung auf der Lastverteilplatte QuickFloor TK ist die optimale Lösung, da dieser Aufbau speziell für Teppiche konzipiert wurde. Mit QuickFloor TK erreichen Sie einen niedrigen Aufbau ab 40 mm zzgl. Teppich. Weitere Möglichkeiten sind der Aufbau mit Trockenestrich oder mit Fließ- /Zementestrich, beide Varianten eignen sich auch für einen Teppichboden.

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